Können Fische weinen?

Regentropfen, ein Komet im Fallen. Mein Licht flackert und alles stürzt in mich. Es fällt auf meinen Körper, schlägt meinen Kopf ein, klemmt meine Gedanken ein, ein Zaun, eine Mauer, ein Riss in der selben, das Licht bricht.
Meine Gedanken sollen fliegen.

Vergangenheit, vergehe bitte.

Was bin ich heute? Überflutet von Wellen, angespült an einen Strand den ich nicht kenne. Waren andere vor mir hier?
Niemand kann mich finden, es ist ein Ort für mich, ohne dich. Jenseits der Klippen. Dein Schatten wandert über mir wie eine Wolke.

Das Ende ist nah.

Sie sitzt an ihrem Schreibtisch. Sie kann nicht lesen, sie kann nicht schreiben, sie ist eingefangen, ein zappelnder Fisch in einem Netz. Eine Möwe pickt ihr die Kiemen raus, die Fischerin schneidet ihr das Herz heraus. Die Seele ist noch im Netz. Das Meer umringt das Boot, kein Land in Sicht.
Ein Sturm zieht auf.
Sie sitzt an ihrem Schreibtisch. Es ist August, doch sie wandert im Schnee des vorherigen Jahres. Ohne Herz, die Seele gefangen.

Einsam.

Die Möwe und die Fischerin verbrannten als der Komet auf die Erde schlug.
Es gibt kein Meer mehr, doch es Regnet noch.
Regentropfen, ein Komet im Stillstand.