Einhundertdreiundvierzig war einmal

Elf Jahre wachsen
Elf Tage warten
Elf Minuten weinen

Elf Sekunden lieben

der elfte Tag
naht
und die Naht
löst sich

kalter Regen
im Wind

da ist ein Tag
gewesen
vor fast einem Jahr
der mich
verändert hat

der Moment
in dem unsere Herzen
kollidierten
meine Seele
mit der deinen
verschmolz

ich wache auf
der Himmel bedeckt
die Wolken treiben
unruhig im Wind
ich höre sie atmen
und sie öffnen sich
die Tropfen
füllen mich

ein blauer Himmel
bleibt

und ich komme
nach Hause
heute

und weiß
der Tag naht
meine Naht
löst sich

Tränen rollen
Gedankenschauer
Gewitterwolken
ich verlor dich
nur die Erinnerung
nicht

einhundertdreiundvierzig

das Symbol
unserer Liebe
war einmal

fast zu schön
um wahr zu sein
erzählt zu werden

fast zu tragisch

um zu sein