Die Sonne und der Wald

Deine Angst
ist meine Angst
wir teilen sie
gemeinschaftlich

zu zweit

im Kerzenschein
waren wir stets allein
und standen am Strand
vor der allmächtigen
Sonne
wie sie in das
allmächtige Meer
versank

zu zweit

nebeneinander
ineinander
übereinander
untereinander
ich seh dich an
du hältst dir
meine Hände
vor deine Augen
du siehst mich an
meine Augen
weichen den deinen aus

wer bist du
ich weiß es
wer bin ich
niemand
was willst du
dich
was will ich
nichts

zu zweit

getrennt
Tassen die zerbrochen sind
mit Punkten drauf
ich höre den Regen
in deinen Bäumen
du siehst den Sturm
in meinem Wald

es gab keine Perfekte Zeit

zu zweit