Namenlos

Er geht
und steht
dann
einfach da
für eine
unbestimmte
Zeit

er weiß sie
selber
nicht mehr
hat vergessen
Uhren zu lesen
Zeit zu messen
die Tage als
Tage zu erleben
alles ist nur noch
Zeit
die verstreicht
die Sonne geht
unter
und wieder
auf
er schließt die Augen
und öffnet sie
wieder
wer weiß
für wie lange
schon
er selbst zumindest
nicht

er steht da
irgendwo
an
irgendeinem
Meer
an einem
von der Erschafferin
dieses Gedichtes
als
Namenlos
getauften
Ort
seine Haare
wehen
im Wind

er sieht
auf das Meer
und fragt sich

wann

er sie
wiedersehen
wird